Florian Brick

Florian Brick

Chief Technical Officer

Die meisten meiner Kollegen schätze ich nicht nur weil sie tolle Arbeit leisten, sondern auch, weil sie für mich mehr als einfach nur Kollegen sind und wir gemeinsam an einem Strang ziehen.

Ich bin einer der beiden CTOs bei Project A und kümmere mich besonders um Projekte, die in Java umgesetzt werden. Gemeinsam mit meinen Kollegen bin ich für die Entwicklung und Betreuung der IT-Infrastruktur unserer Ventures zuständig. Mein Aufgabenbereich ist dabei sehr breit gefächert. Viele meiner Aufgaben liegen in den Bereichen der Softwarearchitektur und Planung. Dabei arbeite ich immer eng mit dem jeweiligen Team zusammen, stehe beratend zur Seite und erstelle auch konkrete Road Maps. Ich kümmere mich aber auch um die (Live) Server unserer Ventures. Außerdem fixe ich manchmal auch Bugs oder kümmere mich um Quality Assurance. Wenn dann noch Zeit bleibt, liebe ich es natürlich auch selbst mit zu programmieren. Im Prinzip stehe ich unseren Ventures immer dort beratend oder tatkräftig zur Seite, wo meine Expertise hilfreich ist. Bei wichtigen IT-Positionen kümmere ich mich auch um die Auswahl und das Onboarding neuer Mitarbeiter für unsere Ventures oder erstelle Due Diligences aus technischer Perspektive; d.h. ich evaluiere die IT-Systeme potentieller Projekte und gebe meine Einschätzung ab, ob sich eine Investition lohnen würde.

Ich bin geborener Berliner und habe an der TU Berlin Mathe und Informatik studiert. Nach meinem Studium habe ich festgestellt, dass mir reine mathematische Theorien zu trocken sind, habe mein Hobby zum Beruf gemacht und bin Programmierer geworden. Nach einer Station bei dem Start-Up WorkXL habe ich bei Mundwerk angefangen, wo ich Christian Weiß, einen der Project A Geschäftsführer, kennengelernt habe. Mit ihm habe ich dann bei Rocket Internet zusammengearbeitet und dort den IT Bereich aufgebaut. Als dann vor drei Jahren Project A gegründet wurde, war ich von Beginn an zusammen mit meinem Kollegen Fabian Wesner, unserem PHP CTO, für die IT zuständig.

Wenn wir IT-ler den Auftrag erhalten, ein neues Projekt umzusetzen, ist der Ablauf immer ähnlich.

Zunächst überlegen wir uns eine sinnvolle Architektur für die Anwendung. Da spielt z.B. eine Rolle wie groß die Datenmengen sind oder ob es sich um eine Echtzeitanwendung handelt. Im darauffolgenden Entwicklungsprozess binden wir, sofern bereits vorhanden, die IT-Experten der Ventures von Anfang an mit ein. Außerdem tauschen wir uns mit ihnen und den Produktmanagern intensiv über ihre Erwartungen und Anforderungen an das Produkt aus. Wenn ein Venture noch kein IT-Team hat, unterstützen wir es beim Aufbau eines eigenen Teams, sodass es im IT-Bereich schnell auf eigenen Beinen steht und sich möglichst selbstständig um die Wartung und Weiterentwicklung ihres Webportals kümmern kann.

Im Java Team kümmern wir uns meist um Projekte mit speziellen Anforderungen, wie z.B. eine Software zur Datengewinnung und –analyse wie bei Minodes oder zur Berechnung von Versandoptionen in Echtzeit bei Intelipost. Hierfür haben wir ein eigenes Java Framework namens Scotty entwickelt. Das ist eine Sammlung von Hilfsmitteln, die dafür sorgt, dass wir bestimmte Basisfunktionalitäten nicht immer wieder neu programmieren müssen, sondern gleich mit projektrelevanten Arbeiten beginnen können. Dadurch können wir Projekte in Java ebenso schnell auf die Beine stellen wie in PHP.

Neben dem großen Freiraum in meiner täglichen Arbeit gefällt mir besonders die Unternehmenskultur bei Project A.

Obwohl hier über 100 Leute arbeiten, fühlt es sich an, als wären wir alle eine große Familie. Die meisten meiner Kollegen schätze ich nicht nur weil sie tolle Arbeit leisten, sondern auch, weil sie für mich mehr als einfach nur Kollegen sind und wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Hier hat jeder ein Mitspracherecht – egal ob Azubi, Werkstudent oder Festangestellter. Im IT-Team tauschen wir uns alle wöchentlich bei Allhands und DevTalks über unsere neuesten technischen Erkenntnisse aus, um gegenseitig von unseren Erfahrungen und Fehlern zu lernen. Mit einem Team, das sowohl fachlich als auch menschlich so toll zusammenpasst, macht einfach jedes Projekt großen Spaß. Außerdem birgt hier jeder Tag neue Überraschungen und es so wird die Arbeit niemals langweilig.

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