Series A-Finanzierung: 11,5 Millionen US-Dollar für Health-Startup Klara

  • FirstMark Capital wird Lead-Investor mit Partner Amish Jani Teil des Boards
  • Project A, Lerer Hippeau, Atlantic Labs und Creathor Ventures investieren erneut
  • Führende Entrepreneure aus der Digital Health-Branche, wie Zac Weinberg und Nat Turner (Flatiron-Health) und Clark Valberg (Invision), beteiligen sich ebenfalls

Berlin / New York, 7. August 2018. Klara, das Health-Startup für sichere und intuitive Kommunikation im Gesundheitswesen, gibt heute den Abschluss seiner Series A-Finanzierung in Höhe von 11,5 Millionen US-Dollar bekannt. Als Lead-Investor steigt der renommierte US-VC FirstMark Capital mit ein, der unter anderem bei airbnb, InVision, Pinterest und Shopify investiert ist. FirstMark-Partner Amish Jani wird im Zuge der Finanzierungsrunde Teil des Klara-Boards. Die bestehenden Investoren Lerer Hippeau, Project A, Atlantic Labs und Creathor Ventures sowie führende Entrepreneure aus der US-amerikanischen Health-Branche beteiligten sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde.

“Wir sind sehr stolz auf das, was wir bisher erreicht haben und dass Klara immer mehr zum Betriebssystem rund um die Patientenkommunikation wird” sagt Simon Bolz, Mitgründer und Co-CEO von Klara. “Und wir sind erst am Anfang: Mit der neuen Finanzierung und Amish im Beirat sind wir nicht nur finanziell bestmöglich aufgestellt, sondern haben auch das richtige Team-Setup und Erfahrung an Board, um mit Klara nun den nächsten Sprung zu machen und etwas Bedeutendes aufzubauen.”

Klara ist eine sichere Messaging-Plattform für das Gesundheitswesen, die Arztpraxen mit Patienten und anderen medizinischen Anbietern verknüpft und deren Kommunikation vereinfacht. Das Klara-Team möchte die medizinische Versorgungsqualität verbessern und gleichzeitig Kosten reduzieren. Das Unternehmen mit Sitz in New York wurde 2013 von Simon Bolz und Dr. Simon Lorenz gegründet. Ziel des Unternehmens ist, die zentrale Kommunikationsplattform für das Gesundheitswesen aufzubauen. Klara wird aktuell von Tausenden Ärzten und deren Mitarbeitern genutzt wird, die mit Hunderttausenden Patienten über die Plattform kommunizieren.

Neben dem Ausbau des Teams plant Klara mit der Finanzierung, insbesondere in die Produkt-Roadmap zu investieren. Manuelle Prozesse sollen noch stärker automatisiert werden. Komplexere Abläufe wie zum Beispiel Terminvereinbarung, Patientenaufnahme, Bezahlung und elektronische Unterschriften sollen unter anderem durch die Integration von Drittanbietern ermöglicht werden. Klara soll zum damit immer mehr zum zentralen User Interface für jegliche Patientenabläufe werden. Zudem wird Klara sein Netzwerk an Arztpraxen kontinuierlich ausbauen und die Zusammenarbeit zwischen Praxen und auch anderen Gesundheitsdienstleistern stärker fördern.

“Das Gesundheitswesen ist sehr fragmentiert und liegt im Vergleich mit anderen Branchen in Sachen Transparenz, Flexibilität und Effizienz weit zurück”, sagt Uwe Horstmann, Partner bei Project A. “Klara ist ein elementares Bindeglied, das im Gesundheitssystem dringend gebraucht wird, um einfachen und sicheren Austausch zu ermöglichen und Patienten ihre Souveränität zurückzugeben.”

Lange Wartezeiten, Schwierigkeiten bei der Terminvereinbarung und komplizierte Überweisungs-Prozesse sind in einer digitalen Welt nicht mehr zeitgemäß. Seit 2008 hat sich die Zahl der Anrufe in Arztpraxen verdoppelt und im Durchschnitt werden rund 34 Prozent der Anrufe nicht beantwortet. Diese Form der Kommunikation, die hauptsächlich per Telefon stattfindet, ist ineffizient und frustriert sowohl Patienten, als auch Ärzte und Praxismitarbeiter. Kommunikation macht den Großteil der Medizin und des Behandlungsprozesses aus und ihre Bedeutung wird häufig stark vernachlässigt. Klara ermöglicht Kommunikation, die vorher nur intransparent oder gar nicht vorhanden war, und spart Ärzten rund zwei Stunden Zeit pro Tag pro Mitarbeiter. Das erhöht nicht nur die Zufriedenheit der Patienten, sondern auch die Profitabilität von Praxen, die wiederum bessere Online-Bewertungen bekommen und Telefonleitungen für neue Patienten freihalten können.

Vor allem im US-amerikanischen Gesundheitswesen ist gerade ein Paradigmenwechsel hin zu einem patienten-orientierteren Umgang zu beobachten. Diese sogenannte “Kopernikanische Revolution im Gesundheitswesen” rückt den mündigen Patienten in den Mittelpunkt und wird stark durch digitale Technologien vorangetrieben. Denn am Ende geht es um die Patienten - und gute Kommunikation führt automatisch zu einer verbesserten Qualität der Medizin im Ganzen.

Weitere Einblicke gibt Klara-Mitgründer Simon Bolz in diesem Blogpost.

Diese Seite verwendet eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern und vergleichbare Technologien, um die Nutzung unserer Website zu analysieren, Ihr Surferlebnis zu personalisieren und die Ausspielung von interessenbezogener Werbung zu ermöglichen. Wenn Sie den Besuch unserer Website fortsetzen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der Verwendung von Cookies wie in unserer Datenschutzerklärung beschrieben einverstanden sind. Dort finden Sie auch Informationen zum Opt-out.

Diese Seite benutzt Cookies. Wenn Sie Ihren Besuch fortsetzen gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.