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JÜRGENS WEINLESE „Dieses Modell funktioniert im Weinmarkt“

JÜRGENS WEINLESE- „Dieses Modell funktioniert im Weinmarkt“

„Ein weiteres Ziel ist die Technologieführerschaft“

Was ist denn ihr nächstes Ziel: mehr Kunden, höherer Umsatz oder Erreichen der Profitabilität?

Das ist der Break Even. An diesem Ziel hat sich seit längerem nichts geändert, das ist für uns auch ein gangbarer Weg. Kann aber auch sein, dass wir wie in der Vergangenheit künftig neue Möglichkeiten der Finanzierung bekommen, damit wir auf ein ganz anderes Wachstumsniveau kommen. Aber darauf arbeiten wir nicht hin.

Wann wollen Sie den Break Even erreichen?

Unser Ziel ist hier 2017 und bislang hat sich alles so entwickelt wie geplant.

Herr Heinamann, wollen Sie in weitere Länder expandieren?

Wir haben es mit Wine in Black geschafft, in fünf Ländern aktiv zu ein. Und es gibt im Weinmarkt noch keinen internationalen Spieler. Unsere Expansion hat eine Reihe von Vorteilen, auch auf der Einkaufsseite. Wenn wir beispielsweise in Frankreich Weine anbieten, können wir dort dann auch Weine einkaufen. Von der Logik her könnte man auch daran denken, in Spanien und Italien aktiv zu werden. Aber das werden wir nicht vor dem Erreichen der Profitabilität machen.

Gibt es noch weitere Bereiche, die Sie in Angriff nehmen wollen?

Ein weiteres Ziel ist die Technologieführerschaft. Die digitalen Möglichkeiten in der Weinbranche im Vergleich zu anderen ist nicht sehr groß. Da machen wir mit der nächsten App noch einen großen Schritt nach vorne. Wine in Black muss die beste Technologie anbieten. Nicht aus Selbstzweck, da gibt es keinen, der das derzeit besser beherrscht. Aber das kann man noch verbessern.